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brainquad werbeagentur münchen

Konzept unserer Kindertagespflege

 

 

Kinder sollten mehr spielen, als viele Kinder es

heutzutage tun.

Denn wenn man genügend spielt, solange man klein ist, dann trägt man Schätze mit sich herum, aus denen man später sein ganzes Leben lang schöpfen kann.

Dann weiß man, was es heißt, in sich eine warme, geheime Welt zu haben, die einem Kraft gibt, wenn das Leben schwer wird.

Was auch geschieht, was man auch erlebt, man hat diese Welt in seinem Inneren, an die man sich halten kann.“


Astrid Lindgren


 

 


Unser Bild vom Kind


Ein Kind kommt als vollwertiger Mensch zu Welt und möchte als dieser auch wertgeschätzt und

respektiert werden. Jedes Kind unterscheidet sich in seiner Persönlichkeit und ist individuell.

Ein Jedes hat seinen eigenen Rhythmus in dem es sich entwickelt, um ein selbständiger, mündiger

Mensch zu werden.

Ausprobieren und auch zu scheitern sind wichtige Erfahrungen auf diesem Weg. Es ist unsere Aufgabe die Stärken des Kindes zu erkennen und zu fördern, seine Spiel-und Lernimpulse unterstützend zu begleiten und damit gute Voraussetzungen für seine Entwicklung zu schaffen.

Wir möchten den Kindern auf ihrem Weg ein sicherer Hafen, Helfer, Motivator und Vorbild sein.



Bildungsauftrag

Unsere pädagogische Arbeit basiert auf der Grundlage des Bayerischen Kinderbildungs- und Betreuungsgesetzes (BayKiBiG) und seinen Ausführungsbestimmungen (AVBayKiBiG).

Kindertagespflege ist eine Leistung der Jugendhilfe (§ 2 SGB VIII mit § 22 - §24 SGB VIII) und hat den gesetzlichen Auftrag der

  • Förderung der Entwicklung des Kindes zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit

  • Unterstützung und Ergänzung des elterlichen Erziehungsauftrags

  • Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Familie

  • Der Förderungsauftrag umfasst Erziehung, Bildung und Betreuung des Kindes und bezieht sich auf die soziale, emotionale, körperliche und geistige Entwicklung des Kindes. Er schließt die Vermittlung orientierender Werte und Regeln ein. Die Förderung soll sich am Alter und Entwicklungsstand, den sprachlichen und sonstigen
    Fähigkeiten, der Lebenssituation sowie den Interessen und Bedürfnissen des einzelnen Kindes orientieren und seine ethnische Herkunft berücksichtigen.

Auch das Bayerische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) weist den Tagespflegepersonen einen Bildungs- und Erziehungsauftrag zu:

Kindertagespflege hat die
  • Aufgabe zur entwicklungsangemessenen Bildung, Erziehung und Betreuung der ihnen anvertrauten Kinder

  • Achtung der erzieherischen Entscheidungen der Eltern

  • Tagespflegepersonen sollen sich an den Bildungs- und Erziehungszielen und an den allgemeinen Grundsätzen
    für eine individuelle Förderung des Kindes nach den §§ 1- 14 AVBayKiBiG orientieren

Unsere Arbeit basiert auf dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan.


Zielsetzung und pädagogische Arbeit

Sicherheit und Verlässlichkeit gewinnen die Kinder durch einen klaren Rhythmus (z.B. verlässliche Bring- und Abholsituationen), eine regelmäßige Tagesstruktur (z.B. feste Essens- und Ruhezeiten) und die „geliebten“ Rituale (z.B. Morgenkreis, Tischspruch).

Außerdem feiern wir unsere christlichen Feste, wie Weihnachten, Ostern, Fasching ect. und natürlich jeden Geburtstag.

Eine enorme Wichtigkeit hat für uns das freie Spiel.

In dieser Zeit haben die Kinder die Möglichkeit, sich frei und individuell zu entwickeln. Damit sich das Kind individuell und seinem Entwicklungsstand passend entfalten kann, benötigt es sichere und ansprechende Räume. Ausgewählte Materialien laden zum Erkunden und selbständigem Probieren ein. So kann das Kind eigene Erfahrungen und Erkenntnisse sammeln.

Spielen bedeutet Lernen in vielfältiger Form.

Es lernt dadurch z.B., Schwierigkeiten zu überwinden, Freude bei Erfolg zu haben und übt sich in Geduld und Ausdauer.

Im freien Spiel, werden alle Entwicklungsbereiche der Kinder gefördert und gefordert.


Besonderes Augenmerk legen wir auf:


Sprache/Literacy


Unser Tag dreht sich um die Sprache.

Kinder erlernen sprechen durch nachsprechen. Umso wichtiger ist es, ihnen hierbei ein gutes Vorbild zu sein.

Deswegen sprechen wir so viel wie möglich mit den Kindern.
Durch Reime, Lieder, Fingerspiele, dem Vorlesen und Lesen von Bilderbüchern und Geschichten, werden die Kinder bei der Sprachentwicklung unterstützt und erweitern spielerisch ihren Wortschatz.


Kreativität

In kreativen Angeboten steckt die Möglichkeit viele Entwicklungsschritte zu bewältigen. Nicht nur das Entdecken der Farben oder das Üben der Feinmotorik stehen hier im Mittelpunkt. Sondern auch die Verwirklichung der eigenen Phantasie und der Spaß am Tun sind uns dabei wichtig.


Soziale und emotionale Erziehung

Ihr Kind lernt durch das Miteinander im Alltag, nach und nach mit anderen Kindern zu spielen, zu teilen und Rücksicht zu nehmen. Das Verantwortungsgefühl für sich selbst aber auch für andere, beginnt sich zu entwickeln. Auch lernen die Kinder Empathie und ihre eigenen Emotionen wahrzunehmen und zu äußern.


Lebenspraktische Erziehung

Selbständigkeit ist eine Grundvoraussetzung, um seinen Lebensweg gut meistern zu können. Deswegen ist es uns wichtig, die Kinder dahingehend zu unterstützen.
Sie lernen spielerisch sich selbst anzuziehen, aus dem Becher zu trinken, mit Besteck zu essen, Aufgaben zu übernehmen aber auch für ihre Meinung einzustehen und diese zu äußern.


Umgang mit Lebewesen

Kinder die eine Bindung zu einem Tier, in unserem Fall zu Hund und Katze, aufbauen, profitieren in vielen Bereichen z.B.:

Verantwortungsbewusstsein, Rücksichtnahme, Kommunikationsfähigkeit, soziale Kompetenzen und Empathie.

Die Kinder lernen spielerisch das Tier und seine Bedürfnisse kennen.

Die Liebe zum Tier erzieht zur Humanität und der Liebe zum Mitmenschen, da sind sich Pädagogen einig. Auch in den ersten Lebensphasen dient der Hund als Vermittler und Brücke zwischen dem Kleinkind und seiner Welt.
Tiere spenden Trost. Trennungsängste können, mit Hilfe des Tieres, überwunden werden. Ein Tier wirkt ausgleichend und stabilisierend auf neue Herausforderungen.

Schüchterne Kinder finden leichter Zugang zu ihrem neuen Umfeld. Darum sind Hund und Katze ein wichtiger Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. Was noch zu sagen ist, der Alltag mit ihnen macht auch noch großen Spaß!


Was uns wichtig besonders am Herzen liegt

Das Ihr Kind sich bei uns sicher und geborgen fühlt und die Kindertagespflege gerne besucht.

Wir wünschen uns eine vertrauensvolle und gute Beziehung zu Ihnen, als Eltern. Es ist uns wichtig, dass wir miteinander über alle Ängste und Sorgen sprechen können und Sie das Gefühl haben, sich immer an uns wenden zu können.


Beobachtung

Ein wichtiger Bestandteil unserer fachlichen Arbeit ist die Beobachtung von Lern- und Entwicklungsprozessen der Kinder im Freispiel und bei gezielten Angeboten.

Die gezielte Beobachtung bietet, die Grundlage für Entwicklungsgespräche und unser pädagogisches Handeln.

Wir beobachten gezielt unterschiedliche Bereiche, wie

  • Grob- und Feinmotorik
  • kognitive Entwicklung
  • Spieltätigkeit
  • Sozialverhalten
  • emotionale Entwicklung
  • allgemeines Verhalten

Wir dokumentieren schriftlich, mit Fotos oder Filmaufnahmen. Diese werden zu Elterngesprächen hinzugezogen.

 


Entwicklungsordner/Familienrahmen

Wir fertigen für jedes Kind einen Entwicklungsordner an. Dieser ist angelehnt an die klassischen Portfolio Ordner, die in jeder Kinderkrippe angefertigt werden.

Portfolio heißt: „eine Sammlung des jeweiligen Kindes anzulegen, die positives Verhalten und Entwicklungsschritte festhält und dokumentiert“

Eine Form der Beobachtungsdokumentation ist der Entwicklungsordner, der für jedes Kind ab dem ersten Tag bei uns angelegt wird. Dieser Ordner begleitet Ihr Kind bis zum Ende der KiTaP- Zeit und dokumentiert seine Entwicklung.

Zentrales Thema der Dokumentation sind die Kompetenzen die das Kind erreicht hat. Mit Fotos und unterschiedlich, liebevoll gestalteten Blättern, versuchen wir die positive Weiterentwicklung von jedem Kind zu dokumentieren.


Damit Ihr Kind auch die eigene Familie bei uns in der KiTaP hat, haben wir uns entschieden, einen Familienrahmen zu gestalten. Hier wird ein Familienfoto von jedem Kind, in einen gemeinsamen Rahmen, in Höhe der Kinderaugen angebracht. So können die Kinder sich, bei Sehnsucht nach Mama oder Papa oder im Austausch mit den anderen Kindern, die Bilder ansehen und über zuhause sprechen.

 

Brotzeit und Mittagessen


Die Brotzeit, sowie das Mittagessen werden von uns gestellt.

Es gibt eine Frühstücksbrotzeit und ein Mittagessen.Lediglich das Obst, wird im wöchentlich wechselnden Rhythmus von den Eltern für alle Kinder mitgebracht. So können Sie mitbestimmen, was und welche Qualität, Ihre Kinder essen. Außerdem gibt es mehr Vielfalt, da verschiedene Geschmäcker aufeinander treffen und uns bereichern.

Zu Brotzeit bieten wir abwechslungsreiche Kost.

Von verschiedenen Brotsorten, über Wurst und Käse bis hin zu Marmelade, bieten wir auch Müsli, Cornflakes und Joghurt. Dazu reichen wir frisches Obst oder Gemüse.

 


Das Mittagessen wird von uns selbst frisch zubereitet.

Es gibt abwechslungsreiche Hausmannskost, sowie Brotzeiten und Salate.

Den wöchentlichen Essensplan, können Sie an unserer Pinnwand nachlesen.

Bei uns gibt es keine verbotenen Lebensmittel, sondern wir versuchen eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu bieten.

!!!! Bitte Vergessen Sie nicht, uns auf eventuelle Unverträglichkeiten, umgehend hinzuweisen.!!!


Getränke

Es steht jederzeit frisches Wasser für die Kinder zur Verfügung.

Zusätzlich bieten wir abwechselnd ungesüßten Tee, Saftschorlen oder Milch an.

 

 


Mittagsschlaf

In der Zeit von ca. 12.00 – 14 .30 Uhr befinden wir uns beim gemeinsamen Mittagsschlaf.

Jedes Kind hat sein eigenes Bettchen, in das natürlich auch das Lieblingsstofftier oder der Schnuller mitkommen darf. Im abgedunkelten Raum, bei leiser beruhigender Musik, werden Ihre Lieblinge ins Land der Träume eingeladen.
In dieser Zeit, wecken wir grundsätzlich keine Kinder.

Bitte haben Sie Verständnis, das in dieser Zeit  keine Kinder abgeholt werden können.

 


Ablauf der Eingewöhnung


Die Eingewöhnung wird in etwa so gestaltet:

Vom ersten bis zum dritte Tag ist die Grundphase. In dieser Zeit bleibt das Kind, mit einem Elternteil für ca. zwei Stunden (vormittags 9-11 Uhr) in der Tagespflege. Sie als Eltern sollten eher passiv sein und ihr Kind keinesfalls dazu drängen, sich von Ihnen zu entfernen. Bitte spielen Sie nicht mit anderen Kindern. Ich werde versuchen, ohne zu drängen mich im Spiel zu nähern. Geben Sie ihrem Kind Sicherheit! Zeigen Sie als Eltern, dass Sie ruhig sind und das alles in Ordnung ist.

Am vierten Tag wird der erste Trennungsversuch sein. (Nicht nach einem Wochenende) Sie werden nach der Ankunft noch einige Minuten bleiben und dann nach einer kurzen Verabschiedung für ca. 30 Min. Ihr Kind bei mir lassen. Am ersten Tag, gehen Sie eine Runde um den Block oder ins Nebenzimmer. Bleiben jedoch in „ruf weite“. Bitte nehmen Sie sich in dieser Zeit nichts vor, weil es passieren kann, dass wir das Ganze bei allzu großer Verunsicherung und Kummer abkürzen oder abbrechen müssen. Und auch wenn es sehr schwerfällt! Bitte verabschieden Sie sich kurz und konsequent! Wenn Ihr Kind bemerkt, dass Sie traurig, verunsichert und zögernd sind, wird es umso mehr weinen.

Wenn sich Ihr Kind am Tag vier und fünf nach einiger Zeit beruhigen lässt und anfängt zu spielen, dann ist die Eingewöhnung auf dem richtigem Weg und eine sichere, feste Bindung zwischen Ihrem Kind und mir kann beginnen. Sie sollten dann aber immer noch abrufbereit sein! Falls Ihr Kind mehr Zeit benötigen sollte, um sich an die neue Situation zu gewöhnen, besprechen wir dann gemeinsam den weiteren Ablauf.

Bis die Eingewöhnung vollständig abgeschlossen sein wird und das Kind den kompletten Tagesablauf mit macht, benötigen wir ca. 4 Wochen.

 


Übergänge und warum sie so wichtig sind


Zeit um anzukommen...

Jedes Kind braucht seine Zeit, um sich an Veränderungen zu gewöhnen. Dies ist ein sehr sensibler und wichtiger Abschnitt im Leben eines Kindes.

Darum werden hierfür 4 Wochen eingeplant.

Frei nach dem Motto: Anfang gut, alles besser (Quelle Frau Erndt-Doll)

Um Ihrem Kind einen guten Start zu bieten ist eine gute Eingewöhnung von großer Bedeutung. Das Kind muss sich mit der Eingewöhnungssituation und den damit verbundenen Ängsten, wie Trennungsangst, neue Räume, neue Bezugspersonen und andere Kinder, stellen.
Jedoch auch die Eltern benötigen die Zeit, Vertrauen zur Tagespflegeperson und deren Umfeld aufzubauen, um sich auf die neue Erziehungspartnerschaft einlassen zu können,
Ängste zu besprechen und das Kind mit gutem Gewissen in der Tagespflege zu belassen.
Die anderen Kinder, sowie die Betreuungspersonen, möchten eine gute und vertrauensvolle Basis zu ihrem Kind schaffen und eine sichere Bindung zu ihm aufbauen.

Es ist uns wichtig, dass es am Ende der Eingewöhnung, allen Beteiligten gut geht.


Zeit um Abschied zu nehmen...

Natürlich kommt irgendwann auch der Tag des Abschiednehmens. Auch dieser Lebensabschnitt ist für Kinder eine große Herausforderung. Die alten Freunde verlassen, die vertraute Umgebung und der Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Für die Kinder die zurückbleiben, fehlt ein Freund und die Gruppe muss sich neu finden. Damit die Kinder sich darauf vorbereiten können, bitten wir Sie uns zeitig Bescheid zu geben, damit wir den Abschied zelebrieren und ordentlich feiern können. Außerdem bekommt jedes Kind ein Geschenk zum Abschied.



Elternarbeit

Besonders wichtig ist uns, die Zusammenarbeit und der Austausch mit Ihnen, als Eltern.

Um eine optimale und stabile Verbindung zwischen Kindertagespflege und Elternhaus zu schaffen, führen wir täglich Tür- und Angelgespräche.

Bei Themen die mehr als ein paar Minuten Zeit benötigen, bitten wir Sie einen Termin zu vereinbaren. In diesen Terminen ist ausreichend Zeit um ausführlich über Ihr Anliegen sprechen zu können.

Regelmäßig bieten wir Ihnen die Möglichkeit zu einem Entwicklungsgespräch. In diesem tauschen wir uns über den Entwicklungsstand ihres Kindes aus und überlegen gemeinsam, wo und wie wir Ihr Kind noch besser unterstützen können.

Darüber hinaus, gestalten wir den Tagesablauf so transparent wie möglich.

Mit Aushängen, Plakaten, Bilder der Kinder und Wochenplänen, informieren wir Sie über unseren Alltag.
Ebenfalls planen wir gemeinsame Feste oder Aktionen, wie z.B. einen Eltern-Kind-Ausflug. 
Hier ist genügend Zeit sich kennenzulernen, auszutauschen und Freundschaften mit anderen Eltern zu knüpfen. Darüber hinaus freuen wir uns über Ihre Mithilfe und Ideen.